Samstag, 15. Oktober 2011

It's done! - I'm back !

Hier nun eine kleine Zusammenfassung zu meinem SEN-run. Das Ergebnis vorab, ich hab' es geschafft und bin happy!

Für alle, die sich mit dem Gedanken tragen, auch einmal solch ein Abenteuer zu unternehmen, folgende Tips:

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Infos und Planung sind alles! Wenn ihr wisst, um was es geht: www.skytravelagent.de oder eine PM an Ralf aka rcs. Wie ich schon in meinem 1. Resume geschrieben hatte, für die Planung gab es vorab schon mal beide Daumen nach oben, aber auch nach dem run ... TOP! Es hat alles perfekt funktioniert! Hier die TSC sparen zu wollen, ist sparen an der falschen Stelle!

Warum meine Vorflieger über die First von US schimpfen, kann ich nicht nachvollziehen. Ja, es ist nicht mit der F von LH, LX oder SQ vergleichbar aber trotzdem, im Vergleich zu einer Y war das sehr angenehm, erst recht auf der 757. Dies war einer meiner kleinen Fehler. Achtet darauf, dass ihr auch PHL-PHX auf der 757 bekommt. Wenn ihr erst einmal herausgefunden habt, wie ihr den Sitz einstellen müsst, dann ist es schon sehr bequem. Der Nachteil auf diesem Flieger, ihr habt kein goginflight. gogoinflight gibt es nur auf dem A321! Meine Investition von $24.95 hat sich dennoch "gelohnt".

Meine Entscheidung gegen eine Mitgliedschaft im US Airways Club war richtig. wifi gab es bis in SJU überall kostenlos und meine recht großzügige Buchung der Flüge hat eine Hilfe der Lounge Dragons entbehrlich gemacht. Mein Aufenthalt auf den Flughäfen war dennoch so kurz, dass ich kaum etwas zu Essen und Trinken brauchte. Der Mitgliedsbeitrag wäre somit rausgeworfenes Geld gewesen.

Einer meiner letzten Flüge war auf UA. Im Vergleich zu US fand ich UA schlecht! Priority boarding könnt ihr vergessen! Über die Priority Lane steigt bei UA jeder ein, da hier jeder wichtig ist. US mit ihrem boarding System, pre-boarding, First, *G + dann der Rest ist hier eindeutig die bessere Alternative. Überlegt also, ob ihr einen Mix aus US + UA wollt, zumal hier dann auch noch ein Terminalwechsel mit ins Spiel kommt.

Ein weiterer Fehler war das Buchen des Hampton Inns in SJU. Preis-Leistungs-Verhältnis zum Doubletree stimmt rein gar nicht. Zudem gibt das Doubletree 1.000 HHonors points (zu 250 HHonors points für den Hampton Aufenthalt) und 500 LH Meilen zu 0 meilen! Ich habe gerade eine Anfrage an Hilton laufen, ausnahmsweite nachträglich points + points für meinen Hampton Aufenthalte zu kreditieren aber wenn man das im Vorfeld weiß, kann man dies ja vermeiden und den Aufenthalt gewinnbringend verbuchen.

Die Kreditierung der Flüge auf dem M&M Konto dauert in der Regel 3 Tage. Solltet ihr also beabsichtigen, am Ende des runs ein paar Tage Urlaub in SJU einzubauen, ist es empfehlenswert, diesen nach dem 1. Hinflug einzubauen, um bereits auf dem Rückflug den Executive Bonus mitzunehmen. Durch diesen Fehler sind mir imens Meilen verloren gegangen und ich war auf meinem Rückflug nach Deutschland 192 Meilen vor dem SEN! 

Kredit ... = Kreditkarte. Was ich die letzten 20 Jahre beherzigt hatte, habe ich ausgerechnet bei meinem run aus den Augen verloren. Ich empfehle jedem ganz dringend, immer mit mindestens 2 Karten auf die Reise zu gehen. Funktioniert eine mal nicht, so kann man auf einen Ersatz zurück greifen.

Meine FTL-Karte war bereits in der Post als ich nach Hause kam. Ich hoffe, die SEN-Karte ist ebenso schnell. Obwohl mein M&M Konto inzwischen auf SEN umgestellt wurde, funktioniert die Änderung der Frequent Flyer Number und somit die Sitzplatzauswahl für meine nächsten Flüge (auch über lot.com oder miles-and-more.com nicht). Die Tage werde ich mal ein Satusmatch zu Sky Team beantragen, da es im moment extrem günstige Flüge mit KL / AF gibt, so dass ich den Diamond Staus bei DL für sehr kleines Geld abgreifen kann.

So, abschließend ein Danke an alle Leser meines Blogs. Danke für die zahlreichen PM's und Anfragen. Ich hoffe, ihr hattet Spass beim Lesen und konntet die eine oder andere Information für Euch gebrauchen.

Thank you - Good Bye und Tschüss! See you in FRA at A26.

Freitag, 14. Oktober 2011

Mein Weg zurück PHX-SEA-FRA

Der Wecker klingelt um 5 h. Nicht wirklich angenehm. Am letzten Tag meines Urlaubes kehre ich zu meinem üblichen Ritual zurück: duschen, zwischenzeitlich Kaffee durchlaufen lassen, email und flight status check und ab zum check-out. Die Rechnung war OK und ich bin nach 2 Minuten auf dem Weg zum Auto und zum airport. Ohne Navi, denn das war ja hinüber. Hat auch alles prima funktioniert, bis ca. 2 m vor die eigentliche Ausfahrt. Hier teilte sich nämlich die I 10 und schon war ich eine Ausfahrt zu früh abgebogen. Aber in den USA ist das ja eigentlich sehr easy. Ein u turn und zurück auf die I 10. 10 Minuten später war ich im Rental Car Center und wollte mein Auto abgeben. Das klappte natürlich genau so gut wie die Anmietung. Der Mensch, der die Autos annimmt, findet mich nicht im System, kritzelt etwas auf den Zettel und schickt mich ins Büro. Die Dame dort findet mich auch nicht. Das Gekritzel kann sie nicht lesen. Also geht sie erstmal raus um sich das Auto anzuschauen. Zwischenzeitlich krame auch ich mal in meiner inzwischen reichlich gefüllten Tasche nach dem rental conctract und lege ihn der netten Dame schon mal auf den desk. Als sie zurück kommt, fängt sie an zu tippen. Und tippt weiter und weiter und weiter. Auf meine Frage, ob es denn ein Problem gäbe, meinte sie: “Nein, nein, alles OK, ich muss Sie nur ein und wieder auschecken“. Ich frage mich echt, was die blöde Nuss vor drei Tagen eine halbe Stunde lang in ihren Computer eingegeben hat. Nach gut 20 Minuten hatte ich dann endlich meine Rechnung und war mehr als froh, dass ich dort als Rechnungsbetrag eine „0“ gefunden habe. Die Rolltreppe hoch zum shuttle pick-up. Der Bus kam auch nach nur drei oder vier Minuten und nach 10 Minuten war ich am Terminal 4.

Ab hier ging es mir dann schon wieder etwas besser. Als ich um die Ecke zum security checkpoint bog, blieb mir fast das Herz stehen. Die Schlange von letztem Montag war im Vergleich zu heute lächerlich. Zum Glück gab's für mich wieder die Priority Line und nach weiteren 10 Minuten war ich an gate A27. Ich hatte gerade noch genügend Zeit, eine mail zu schreiben und im VFT einen kleinen post zu hinterlassen und schon begann das pre-boarding. Um kurz nach 7 h saß ich wieder einmal auf 2A und nachdem der Kaffee noch nicht fertig war, gab es dann einen letzten Mr. & Mrs. T. Eben stieg eine US Soldatin in den Flieger, die gleich am Eingang von dem FA abgefangen wurden. Er nimmt ihr ihre Boradkarte ab, platziert sie vor dem cockpit und verschwindet mit den Worten: „wait a second“ in Richtung GA. 1 Minute später kommt er zurück und drückt der Soldatin ihren neuen boarding pass mit 3C in die Hand. Sie ist völlig happy. Um 07:23 h folgt boarding completed mit F = 11/12. Um 7:45 h ist pushback und schon bin ich unterwegs in Richtung Heimat.


Kaum sind wir auf 34.000 ft, Rückenlehne zurück, Kissen ans Fenster und noch bevor die FA ihre Servicerunde beginnt schlafe ich und wache erst 2:15 h später wieder auf. Der Rest des Fluges ist ruhig und wir landen um 10:26 h. Taxi zum gate, deplaning und weiter in Richtung S gates. Um die Ecke und schon stehe ich vor S16, meinem heutigen Abfluggate. Als erstes springt mir ein tolles Schild ins Auge: „First Class, HON, SEN und *G Passagiere, bitte checken Sie in der obigen Lounge ein“. In dem Moment ärgere ich mich erneut über meine bekloppte Planung und hätte zudem auch noch zum Kollegenmörder werden können. Im Juli gab es nämlich ein Problemchen mit einem Flug von FRA-PRG, welchen ich anstatt mit einem ursprünglich bezahlten Ticket, für welches es 2 x 125 Meilen gegeben hätte) auf einem Award abfliegen musste. Dies sind u.a. genau die 192 Meilen die mir nun zum SEN fehlen. (Ich mag Dich trotzdem immernoch M....bär!)

Nun sitze ich hier und tippe endlich mal wieder etwas für meinen Blog und langsam trudeln die ersten pax ein. Darunter natürlich Mummy & Daddy mit einer 1jährigen und setzen sich erstmal neben mich. Ich könnte wetten, ich kenne deren Sitzplatznummer!

Und ich melde nun eine Nebentätigkeit als Hellseher an! Aber der Reihe nach. Nachdem ich an so einem fast food Stand noch ganz ecklig gefrühstückt hatte, bin ich wieder zurück ans gate. Dieses mal aber weit weg von Mummy & Daddy mit Schreihals. Da zwischenzeitlich nicht viel passiert ist, was ich hätte tippen können, habe ich gemacht was ich immer auf Flughäfen mache: Leute beobachten. Es war nun kurz vor der boarding Zeit und da fällt mir diese Lufthansatante auf. Sie geht die gate area ab und bleibt nahezu bei jedem stehen, schaut sich ganz genau die carry ons an und … gatecheck! Selbst mein Nachbar mit einem ganz normalen Rucksack hat es erwischt, da er zu schwer war. Hier wurde nämlich mit einer Handwaage nachgewogen. Noch bevor die nette junge Dame zu mir kam, habe ich mich auf uns davon gemacht und abseits des gates gewartet. Nun begann das boarding für First, Business, HON, SEN und *G durch die Priority Lane. Diese wurden auch mit carry ons durch gewunken. An der danebenliegenden Economy Lane... gatecheck, gatecheck, gatecheck... ich habe mich also schon mal darauf eingestellt, meinen Koffer einchecken zu müssen. Ich war begeistert! Plötzlich war an der Priority Lane kein pax mehr zu sehen und es erfolgte die Einladung an alle *S pax, durch die Priority Lane zu borden. Das war meine Rettung! Boarding pass und Reisepass hingehalten und ... „Have a great flight“, während ich von der Nachbarschlange hörte: „We have to check these in“. Ich mache mich also an board, fast bis nach ganz hinten auf 28A und wen erblicke ich da in Reihe 26? Natürlich Mummy & Daddy mit Schreihals. Es dauerte natürlich nicht lange und der Balg fing an zu brüllen. Von vor dem Start, nahezu ununterbrochen für fast 6 Stunden! Das war fast zum wahnsinnig werden. An Schlafen war somit natürlich nicht zu denken. Nicht nur wegen dem Geschrei, auch die Y Sitze von LH sind nicht wirklich mit der F von US zu vergleichen. Ich bin nach den vergangenen Wochen in F eindeutig verwöhnt. Als kurze Flucht habe ich mir „Bad Teacher“ angesehen. Das headset so laut wie möglich gestellt und somit das Geschrei irgendwann nicht mehr wahrgenommen. Dann gab es Abendessen. Zur Auswahl stande, oh Wunder: chicken or pasta. Ich nehme mal das chicken teryaki mit Reis und Gemüse, dazu einen Salat und ein Stückchen Torte. Die Torte habe ich wie immer stehen gelassen, der Salat bestand zu 90% aus Croutons und der Rest war mit viel goodwill eine 4. Um somit nochmal auf das AC Essen vom Hinflug zurück zu kommen, das waren zwei Welten. Auch das darauf folgende Frühstück (Omelett mit Kartoffel) war nicht wirklich zu empfehlen. Selbst der kleine Obstsalat bestand vorwiegend aus unreifen Mangostückchen. Falls irgendjemand von LH irgendwann einmal über diese Zeilen stolpern sollte: „way to go“! Wir verlassen unsere Reiseflughöhe von drehen bereits kurz hinter Düsseldorf zwei Warteschleifen. Um 08:45 h setzen wir in FRA auf. Zu meiner weiteren Begeisterung bekommen wir wieder einmal, was für FRA üblich ist, eine Vorfeldposition am Ende der Welt, genau drei Parkpositionen vor der neuen Start- und Landebahn. Ich kann mich bald nicht mehr daran erinnern, wann ich in FRA das letzte Mal an einem Finger ausgestiegen bin. Weiter ging es dann mit dem Bus, geschlagene 25 Minuten im Schritttempo zu Terminal 1B. An der Passkontrolle war zum Glück nicht viel los. Lediglich eine Amerikanerin vor mir... natürlich an der EU-Einreise. Der nette Kollege hat ihr dann freundlich ihren Reisepass gleich mal wieder zurück gegeben und sie an die Nicht-EU Einreise geschickt. Als sie an mir vorbei ist und dabei auch noch einen dummen Spruch losließ, hat sie zur Begrüßung von mir gleich mal ein paar nette Worte mit auf den Weg bekommen. Und schon war sie verstrummt. Der nette Mann von der Bundespolizei konnte sich ein kleines Grinsen dann aber auch nicht verkneifen. Habe ihm meinen Pass hingehalten, kurz durch den Scanner gezogen und ich durfte einreisen. Die Freude über die schnelle Einreise verflog schlagartig als ich die freundlichen Kollegen vom Zoll vor mir stehen sah, die heute sehr eifrig am kontrollieren waren. Glücklicher Weise waren alle mit anderen pax beschäftigt, so dass ich unbehelligt passieren konnte.

So, nun bin ich wieder zurück in Deutschland. Etwas geschlaucht aber super happy, dass ich das Experiment hinter mich gebracht habe. Mein letztes Resume folgt dann die Tage.

Ein neues Hilton und ein neues iPhone

Nach der Aufregung von gestern habe ich mir vorgenommen, es mir heute richtig gut gehen zu lassen. Das Aufstehen um 7 h war nicht unbedingt der passende Auftakt hierfür. Anyway, eine Dusche, ein Kaffee und das Ganze sah schon etwas anders aus. Frühstück gab es hiermit 


umsonst. Die Auswahl war sehr gut






Habe es mir mit meinem Freund gut 2 Stunden richtig gut gehen lassen, bevor ich meine Sachen im Zimmer geholt und mich auf den Weg zum check-out gemacht habe. 

Anschließend ging es zurück in den Apple Store! Sicherlich werden es eher die männlichen Leser nachvollziehen können aber ... Wahnsinn! Immerhin konnte ich mich so zurückhalten, dass ich nur das iPhone gekauft habe und um das iPad einen großen Bogen machte. Richtig happy und stolzer Besitzer eines iPhone4 habe ich mich nun zurück in Richtung neuem Hotel aufgemacht. Meine letzte Nacht verbringe ich im Hilton Chandler


Check-in war unter den TOP 3. Early check-in kein Problem, schnell und freundlich. Zwei Minuten später bin ich schon auf dem Weg in mein Zimmer




Die Aussicht aus meinem Zimmer... eher aufregend...


hoffentlich beschäftigen die nur Nichtraucher! Nach einem Sprung in den pool ging es zum Duschen und dann in die Lounge




Nach zwei drinks dann weiter an die Bar. Zum Abendessen gab es wieder einmal einen Burger und ein Bud. Die Frage: "Wie wollen Sie Ihren Burger?" und meine Antwort: "Well done" ... resultierte dann in einem dunkelschwarzen Burger. Zum Glück fragen die Amis immer ob alles OK ist und da ich meinen Mund ja nie halten kann ... bekam ich einen neuen Burger. Diesmal well done und die Rechnung ging aufs Haus! WELL DONE! In der Bar / Lobby spielte ein Duo ... UNMÖGLICH !!! Ich verdrückte also meinen Burger so schnell es ging und mir dem letzten Happen im Mund verabschiedete ich mich wieder in Richtung der ruhigen Ex. Lounge. Noch einen Absacker für $3 und dann ging es ins Bett. Morgen ist alles vorbei und es steht die Heimreise an.

Dienstag, 11. Oktober 2011

1 mile down the road

Eigentlich hatte ich vor, endlich einmal auszuschlafen... was bei mir soviel heißt, schlafen, bis ich ohne Wecker aufwache. Mein Freund sah das anders und wollte mich nach seiner Nachtschicht um 7 h zum Frühstück treffen. OK, da wir ohnehin nicht viel Zeit haben, steh' ich also um 6:30 h. Kurze Dusche und schon ist er da und wir machen uns auf zum Frühstück. Das Restaurant ist sehr nett, die Auswahl übersichtlich aber qualitativ in Ordnung und ausreichend. Als HHonors GoldVIP hatte ich einen Gutschein (Wert $16) und das Frühstück war somit umsonst. Nach dem Frühstück ging es in den Whirlpool, bei 35° C in der Sonne, nicht gerade das Angenehmste aber mein Freund ist da hart im Nehmen. Nach gut zwei Stunden sind wir gar und ich mache mich zurück in mein Zimmer. Packe meine Sachen und zum check-out. Dauert heute ein klein wenig länger als die üblichen zwei, drei Minuten und dann bin ich auf dem Weg in meine nächste Unterkunft. Die ist gerade mal 1 Meile die Straße runter


Keine 5 Minuten Autofahrt und ich bin da. Phoenix ist für einen matress run genial, inbesondere in den Sommermonaten zwischen Juni und September. In diesem Zeitraum kratzt es regelmäßig die 100° F und jeder der kann, sieht zu, dass er die Stadt verlässt. Die Hotels und Resorts sind daher schön leer und recht billig. Early check-in war auch heute ohne Probleme möglich. Meinen breakfast voucher habe ich ohne Nachfragen bekommen, dazu eine sehr ausführliche Erklärung zum Resort und eine "Stadtkarte". 


Trotz der Karte habe ich mich zwei mal verlaufen. Das Ding hier ist eine kleine Stadt und die Zimmernummern laufen nicht 1, 2, 3... sondern springen wild nach oben und unten. Trotz allem habe ich dann doch noch mein Zimmer gefunden




Sachen abgestellt, umgezogen und gleich auf in Richtung pool.



Der hatte mindestens 40° C! Also erstmal zum Telefon gegriffen und einen bucket mit Bud Light Lime auf Eis bestellt. Nachdem ich den bartender auf die recht mollige Wassertemperatur hingewiesen hatte, rief der auch gleich den Poolman, der sich um etwas kühleres Wasser kümmern sollte. Wir zogen daraufhin dann ein Liegestuhl im Schatten vor. Nachdem sich mein Freund verabschiedet hatte, bin ich zurück in mein Zimmer. Was der pool zu warm war, ist mein Zimmer nun zu kalt. Die Klimaanlage auszuschalten ist nicht möglich. Stelle sie also auf 29° C. Nada! Ich öffne die Balkontür in der Hoffnung, dass sich die Klimaanlage automatisch ausschaltet. Fehlanzeige, so fortschrittlich sind die Amis noch nicht. Im Zimmr wird es immer kälter und ist kaum auszuhalten. Also komme ich auf die Idee, ich setze mich einfach auf den Balkon. Nun gibt es hier aber wieder mal kein wifi, sondern nur Kabel. Das ist kurz. Zu kurz! Also bin ich erfinderisch und baue mich aus einer Stehlampe eine Verlängerungsschnur und ziehe auf den Balkon um. 


Hier ist es auszuhalten, sonder sehr angenehm, mit einem ganz netten Ausblick

Das Telefon klingelt. Der FD erkundigt sich, ob alles OK ist. Ja, bis auf die Klimaanlage. 10 Minuten später ist ein Mechaniker da und schraubt was hier und da und schon wird es warm. Nun kann ich ja wieder in mein Zimmer zurück ziehen.

Nach einer weiteren Runde im inzwischen etwas kühleren pool, mache ich mich aus in Richtung Apple Store. Dort angekommen, greife ich mir den ersten Apple Mitarbeiter gebe meine Bestellung auf und 5 Minuten später liegen die beiden iPhones vor mir. Er versucht noch sehr geschäftstüchtig mir das eine oder andere goody anzudrehen, was ich aber zunächst ablehne. Das mit dem cover überlege ich mich dann nochmal nachdem der Verkäufer mir sein iPhone zeigt. Dies hat den Sturz aus ca. 50 cm nicht wirklich unbeschadet überstanden und konnte dast dem iPhone von Markibär Konkurrenz machen. OK, also noch ein cover und "check-out". Und schon folgte die nächste Strafe für unsaubere Planung. Meine Kreditkarte wurde declined und ich Nachtkappe hatte nur diese eine dabei. In vorauseilendem Gehorsam habe ich vor meinem Urlaub meine alte (Haupt-) Hilton VISA zurückgeschickt, um gleich nach meinem Urlaub die LH MC zu beantragen (man könnte ja 48 € sparen)... so, ich stehe nun da mit meiner (Ersatz-) MC und komme weder vor noch zurück. Auch nach 3 Versuchen, gab es keine iPhones für mich und dies, obwohl mein Limit unmöglich erreicht sein konnte. Also bin ich unverrichteter Dinge und völlig geknickt wieder in mein Hotel zurück. Ein Anruf nach Deutschland war erstmal nicht möglich, da es dort 2:30 h in der Nacht war. Also habe ich gewartet, und gewartet und gewartet... bis 9 h deutscher Zeit, um dann bei der Bank anzurufen. Nachdem ich meine ganzen Daten durchgegeben hatte, meinte die junge Dame: "ja Sie nutzten Ihre Karte nun anders als sonst, das hat das System erkannt und daher wurde sie bis zu einer Sicherheitsüberprüfung gesperrt". Na ganz tolle Sache! Weiterhelfen könne sie mir nicht, aber sie stellt mich zu ihrer Kollegin durch. 10 Minuten in der Warteschleife habe ich natürlich mit ganz besonders großer Freude hingenommen. Die 2. wirklich nette Mitarbeiterin nahm dann ganz schnell die Sperre wieder heraus und das obwohl ich eher etwas ... sagen wir mal "ungehalten" war. Damit aber noch nicht genug! Nun viel ihr auf, dass ich nahe an meinem Kartenlimit sein soll, was ich vehement verneinte. Nachdem sie sich also meine Umsätze angesehen hatte, meinte sie, ja das Konto ist zwar nur mit X € belastet aber es stehen Y € als offene Anfragen aus. Dies resultierte aus meinen zahlreichen Buchungen / Stornierungen und Neubuchungen. Diese Beträge würden mit der nächsten Abrechnung rausfallen, sofern sie nicht abgerufen würden. Nun war ich wirklich ungehalten, nichts desto trotz bot sie mir an, sich alles genau anzusehen um ggfs. die eine oder andere Buchung manuell herauszunehmen und sagte mir einen anschließenden Rückruf zu. Der Rückruf erfolgte allerdings nicht und um eine erneute 10 minütige Warteschleife zu vermeiden, musste mir meine allerliebste Lieblingssister wieder einmal mehr den Allerwertesten retten. Eine kurze email und sie hat das mit der Bank abschließend geklärt für das sie wie einmal ein riesen großes "DANKE" verdient. Inzwischen war es fast 3 h Ortszeit und ich hatte noch 4 h Schlaf vor mir, den ich nun auch dringend brauchte.

Montag, 10. Oktober 2011

Das Ende naht - Die Probleme beginnen

Heute besteige ich das erste mal eine UA Maschine und das obwohl ich mir vorgenommen hatte, niemals UA zu fliegen, nachdem mich eine UA Mitarbeiterin am Telefon angeranzt hatte (das war vor gut 20 Jahren). Um 09:35 h war geplantes departure und da ich den Weg nicht ganz genau kannte, habe ich wieder mal vorsichtshalber ein wenig mehr Zeit eingeplant. Um 06:30 h klingelte also mein Wecker. Schnell duschen und einen Kaffe, emails und flight-status checken und zum check-out. Die Rechnung war wieder OK, das shuttle kam nach gut 10 Minuten. Nach einem kleinen Zwischenstop am Hilton ging es weiter zum airport. An der security hinter dem UA ticketing war eine richtige Schlange, also bin ich zurück zu meiner gewohnten US security. 5 Minuten später war ich durch und auf dem Weg zu den N gates. Aufgrund meiner recht kurzen Nacht und meinen dicken Augen bin ich dann auch erstmal gerade aus weiter gelaufen bis ich am Ende der D gates war. Also zurück bis zur Abzweigung und mit der Bahn zu den N gates. Monitor gecheckt, gate N16 – on time. Also weiter zu gate N16. Der Flug stand an, in der gate area saß kein Mensch! Das hatte mir nicht wirklich gefallen. Im Hintergrund hörte ich von einem entfernten gate etwas mit „San Franzisco und didn't get out und can't tell you more at this time“. Das hat mir noch weniger gefallen. Also laptop raus, auf united.com meinen Flug aufgerufen und gesehen: DELAYED – est. arrival 12:17 pm, mein Anschlussflug nach PHX startet um 12:53 pm. Das ist mir ein wenig zu eng. Also schnell an das Service Desk, hier standen schon "zwei, drei" andere pax. Nachdem die agent den zweiten pax nach SFO umgebucht hatte, rief sie uns zu, dass alle pax nach SFO doch bitte direkt an das gegenüberliegende gate gehen sollen, um sich dort auf die frühere Maschine umbuchen zu lassen. Da ich am Ende der Schlange war, war ich also als erstes am gegenüberliegenden gate. Der agent war im Gegensatz zu seiner Kollegin vor 20 Jahren sehr sehr freundlich und hilfbereit. Drei, vier Tastendrücke und ich hatte meinen neuen boarding pass. Ich stelle mich also ans gate und warte auf den Aufruf meiner boarding zone. Alles haben auf ihren boarding passes 1, 2, 3 ... stehen. Nur bei mir steht nichts. Ich frage mal ganz dumm den netten Herrn neben mir, der dann auf das *S deutet und meinte ich könne schon einsteigen. Also in den Flieger, eine B 757 diesmal aber leider nicht links herum, sondern rechts herum nach 12E. Y - middle seat! Als ich mich setzen stelle ich fest, es ist ein Y+ seat. Nun ja, macht die ganze Sache nicht wirklich besser. UA verlangt für Y+ übrigends einen Aufschlag von $39 one way. 


Den Flug bekomme ich rum und bin froh, rechtzeitig für meinen Anschlussflug von SFO-PHX hier zu sein. 


Aus dem Flieger raus und zu den Monitoren. Dort steht für UA500


Na toll, geht ja prima weiter! Versuche mir einen Platz am gate zu ergattern aber ohne Erfolg. Der Monitor über dem gate zeigt an "First Class fully checked in" und in der Folge "Fully checked in" Keine Standbys mehr. Es kommt die obligatorische Aufforderung, seine carry-ons am gate einzuchecken, macht soweit ich es sehen konnte keiner. Ich mache mich zum Nachbargate. Hier ist der Flieger gerade raus und das gate ist fast leer. Lediglich eine UA crew sitzt mir gegenüber, darunter ein richtiges eye-candy. Ich checke meinen Flugstatus online und siehe da, die Abflugzeit hat sich noch weiter nach hinten verschoben


Zwischenzeitlich komme ich mir vor wie im candy shop. So macht warten Spass. Also was die FA's anbelangt, ist UA ganz weit vorne! Aber anscheinend nur was das Aussehen der FA's anbelangt. In punkto Pünktlichkeit und customer service eher weniger. Nachfolgend ein kleiner Ausschnitt der Schlange vor dem Service Desk


Endlich kommt der Flieger rein. Kaum ist das depalning der pax abgeschlossen, beginnt auch schon das boarding. Der boarding process von UA ist eher gewöhnungsbedürftig. Hier ist fast jeder wichtig. An der Premier boarding line eine riesen Schlange, an der Economy fast nichts. *S und *G werden zeitgleich aufgerufen und ich gehe an board. *S hat mir somit das erste Mal meinen Popo gerettet. Es dauert nicht lange und alle overhead bins sind voll. Also alles was ich bisher in der F mitbekommen habe, was die pax an board schleppen, ist nichts zu dem was ich nun sehe. Teilweise eine echte Frechheit! Hätte ich keinen *S, wäre mein Koffer bestenfalls beim valet gelandet. Ich sitze auf 23F, dann kommen meine Sitznachbarn. Sie, noch älter als sie aussieht, gebotoxt und aufgedunsen. Er das passende Gegenstück dazu, der den ganzen Flug seinen Rotz hochgezogen und in eine Serviette gespruckt und anschließend damit gespielt hat! Geht's noch?!?!? Mein erster Eindruck von seiner Begleitung war nicht ganz so verkehrt. Kaum gab es die erste Servicerunde, bestellten die beiden einen Rotwein und ein Bier. Das wollten sie cash bezahlen. Hallo!?!? Eben gab es doch die Durchsage nur credit und debit cards! Mutti wird ärgerlich, Vati legt sein Rotztuch auf den Tisch vor sich und kramt seine CC hervor. Kaum reicht die FA das Bier greift Mutti auch schon mit zitternder Hand danach. Unglaublich! Ich mache die Augen zu und schlafe ein. Beim Start wache ich kurz auf, bis wir auf Reiseflughöhe sind, Sitz nach hinten und erneut eine Runde geschlafen. Mein heiliger Schlaf wird jedoch hin und wieder durch das kindische Gekicher und Rumalbern der beiden Alkis neben mir gestört. Trotzdem nicke ich wieder weg und wache beim touchdown auf. Nun bin ich selbst ein wenig stolz auf mich. 2 Stunden geschlafen und das in Y! Beim deplaning kommt Frau Spritti kaum aus dem Sitz! Dann torkelt sie den Gang nach vorne in den jetway. Mr. Rotz hinter ihr und tätschelt ihren ... Uhh! Ich hätte es echt filmen sollen, sowas glaubt einem ja kein Mensch!

Der Tag wird aber wohl nicht besser. Als ich aus dem Termin komme, fährt vor mir das rental car shuttle weg. Ich warte also auf das nächste. Dauert nicht sehr lange und ich werde abgeholt. Wir fahren gut 15 Minuten bis zum rental car center. Als ich das Gebäude betrete: Avis, Hertz, National, Enterprise... alles, nur kein Alamo. dann sehe ich das kleine Schild "Alamo" mit einem Pfeil nach unten. Also abwärts! Am desk angekommen, lege ich erstmal meinen Reisepass, meine Kreditkarte, meinen Führerschein und den voucher auf den Tresen. Das war wohl zuviel für die junge Dame. Völling planlos tippt sie da was in ihren PC, schüttelt den Kopf und tippt weiter. Nach 10 Minuten holt sie ihre Kollegin. Jedes mal wenn sie die Kaution für den Mietwagen auf meiner CC authorisieren will, löscht das System alles. Also gibt sie erneut alles ein während ihre Kollegin die Authorisierung telefonisch einholt. Nach etwas über einer halben Stunde bin ich dann auf dem Weg zum Auto. Es stand heute zur Auswahl, schwarz oder weiß. Die Frage zu beantworten fällt in der Wüste nicht schwer. Der erste SUV hatte einen fetten Lackschaden, also habe ich den gleich mal stehen gelassen. Der 2. hat gerade mal 1280 miles auf dem Tacho und macht optisch einen sehr guten Eindruck. Den nehme ich! GPS eingestöpselt und ... nichts! Alles ausprobiert was man probieren konnte, nichts zu machen. Also wieder ausgesteigen und Mr. Alamo geholt. Er alles ausprobiert was man ausprobieren konnte, ohne dass er das Ding zum Laufen bringen konnte. Ich soll mir an der Ausfahrt einfach ein neues geben lassen. Gesagt, getan. Auf zur Ausfahrt, Papiere und Führerschein vorgezeit und ein neues GPS verlangt. Das hatte ich zwei Minuten später und es funktionierte sogar. Nun, sagen wir lieber, es hat etwas angezeigt. Ziel eingegeben und losgefahren. Hat keine 5 Minuten gedauert und ich hatte mich verfahren. So etwas von ungenau, ohne Navi wäre ich besser dran gewesen. Zum Glück war ich schon oft in PHX, so kenne ich die großen Verbindungsstraßen. 30 Minuten später war ich im Hilton Scottsdale Resort & Villas. Der check-in war heute rekordverdächtig! Wenn es mal eine Minute war, dann war es lange! Trotzdem freundlich, informativ und entsprechend des Hilton manuals. Im Zimmer angekommen, checke ich erst einmal meine emails und PM's und bin sehr sehr erfreut über eine PM. Auch Hilton hat mir inzwischen auf meine email bzgl. der fehlenden LH Meilen für meine Aufenthalte im Hampton in SJU geantwortet. Sie untersuchen den Vorgang. OK, ich warte und werde es nicht aus den Augen verlieren. Als nächstes finde ich einen neuen post und mache mich rüber zu Expedia... 15 Minuten später koche ich vor Wut, 30 Minuten später hasse ich Expedia... nach fast einer Stunde gebe ich auf, da ich sonst gleich meinen laptop  aus dem Fenster geworfen hätte. Ich entschließe mich stattdessen eine mail zu schreiben und meinen Frust zwischenzeitlich in der Bar zu ertränken. Das hat auch ganz wunderbar geklappt. Da ich heute noch nicht wirklich viel gegessen hatte, macht sich der Cabernet richtig bemerkbar. Um das wieder etwas abzumildern bestelle ich noch ein Bud und einen Arizona Burger. Nun der war mal der Abschuss! Mit Abstand der beste Burger bisher


Eben kam die nächste email. Nicht die Antwort auf die ich warte, nein, mein Freund hat sich für morgen früh um 7 h !!! zum Frühstücken eingeladen. Ähhh!?!? Aber gut, ich werde mir jetzt wohl noch Hangover 2 in HD ansehen, dann nochmal meine emails checken um anschließend hoffentlich beruhigt einschlafen zu können. Hangover 2 war ganz OK aber kommt meiner Meinung nach nicht an Teil 1 heran. Meine email habe ich auch bekommen aber leider mit einem falschen Inhalt und wieder einmal mehr gilt: "wer zu spät kommt, den bestraft die airline". Zumindest weiß ich nun, es lang nicht am meiner (wohl doch nicht vorhandenen) Dummheit, sondern einfach nur am Ablauf der Buchungsfrist. Trotzdem an dieser Stelle ein erneutes riesengroßes Danke an F. An dieser Stelle, Gute Nacht! Kosten des Tages: $42

Ein kurzer Hüpfer nach SEA und ein weiteres Treffen

Ich kann zur "Seattlezeit" schlafen und ausschalfen! Heute geht es nur ganz kurz von PHX-SEA. Zum letzten Mal ins Doubletree und abends steht dann das Treffen mit mancan an, der heute seinen ersten Umlauf hinter sich hat. Mal schauen was er zu berichten hat. Wir treffen uns im Sharps Roasthouse, da es genau zwischen dem Radisson und Doubletree liegt. Aufstehen um 9 h, ich glaube so spät war ich noch nie! Genügend Zeit um das Frühstück "mitzunehmen", in aller Ruhe zurück ins Zimmer, meine Sachen gepackt und zum check-out. Die FD agent schaut mich etwas verwundert an und fragt, weshalb ich denn schon auschecke, sie habe ein late check-out für 14 h für mich.Ich bedanke mich dafür aber offenkundig war das für eine andere Zimmernummer vorgesehen. Ich muss los. 2 Minuten später habe ich meine Rechnung und warte aufs shuttle. Das kommt wie immer nach nur ein paar Minuten um die Ecke und bringt mich erneut schnell und für nur $1 an den airport. Erneut die Rollstreppe hoch, durch die Priority Lane, durch das screening und zum gate. Pre-boarding wie immer, erneut 2A, als pre-departure drink heute eine ausnahmsweise mal eine Bloody Mary. Boarding clompeted mitF = 9/12 Push back, take off und wieder genieße ich den Blick auf Phoenix. Als wir über einen der zahlreichen Golfplätze fliegen, erinnere ich mich daran, dass ich schon ewig nicht mehr auf dem green war. Letzte Woche habe ich mir zudem "böse Schimpfe" von meinem Freund anhören müssen, dass ich so lange nicht mehr in PHX war. Ich habe Besserung gelobt. Also entschließe ich mich, mein Wort zu halten und in ein paar Wochen nochmal für etwa eine Woche in die Wüste zu fliegen. Dann FRA-XXX-PHX-XXX-FRA, wie langweilig! Der Flug ist bis auf die üblichen leichten Turbulenzen ruhig. Ich mache was ich so oft mache, ich schlafe. Nach der Landung mache ich mich auf den Weg und versuche am ersten chicken meine FFN für meinen morgigen Flug SEA-SFO-PHX zu ändern, leider ohne Erfolg. Also ab an den service desk. Ein sehr netter agent löscht meine M&M Nummer, gibt die FTL Nummer ein und druckt mir meine erste *S Bordkarte


Weiter zu Island 1 und nach ein paar Minuten kommt auch schon das shuttle. Der Fahrer erkennt mich und begrüßt mich ganz herzlich. 5 Minuten später bin ich im Doubletree. Check-in erfolgte wieder ins Tower Building mit Blick auf die Start- und Landebahn. Kurze Dusche und dann mache ich mich los zum Sharps Roasthouse. mancman wartet schon vor der Tür auf mich. Wir setzen uns und bestellen erst einmal ein 22 oz Bier. Dazu noch einen kleinen Snak und die nächsten Stunden vergehen schneller wie im Flug. mancman nächtigt im Radisson und hat mit dem altbekannten Family & Friends code keinerlei Probleme gehabt. Wieder einmal ein sehr sehr angenehmer VFT-Kollege, dem ich auf seinen nun noch folgenden 2 Umläufen alles Gute wünsche. Er hat sich für die hardcore Variante entschieden, dafür Respekt! Gegen 0 h geht es zurück ins Hotel, was  nur einen Katzensprung schräg gegenüber vom Sharps liegt und ich lege mich ab. Kosten des Tages: $25

Samstag, 8. Oktober 2011

Mein Flug über die SEN-Grenze

Nachdem ich die ganze Nacht kaum ein Auge zugemacht habe, war das Aufstehen heute morgen natürlich das reinste Vergnügen für mich. Nochmals, es hat schon seinen Grund, weshalb ich ein Zimmer "away from the elevator" möchte. Zudem habe ich heute nacht bzw. heute ganz früh morgen geträumt ich wäre auf einer Baustelle. Der Blick aus dem rückwärtigen Fenster brachte heute morgen dann die Erklärung

Um etwas Abwechslung in das Spielchen zu bringen, hatten wir heute nacht drei Mal eine Art Feueralarm. Weiß nicht was es wirklich war aber es klang eben genau so wie ein Feueralarm oder der Alarm nach einen Banküberfall in den ganzen amerikanischen Filmen. Ich bin liegen geblieben und lebe noch. Kann also nicht so schlimm gewesen sein. Habe mir gestern auch den Spass gemacht und mal unter mein Bett geschaut und siehe da, da lag eine Nachricht ... für wen auch immer



Zwei Nachrichten aus dem VFT haben mich immer noch nicht erreicht... ich checke in 5 Minuten aus! Das Fax von Herrn F. fand ich heute morgen unter meiner Tür. Auf meine Anfrage nach dem Spa Programm mit Preisen und email Adresse habe ich bis heute keine Antwort erhalten. OK, somit gibt es keine beach side Massage für mich, dafür spare ich aber auch richtig Geld, welches ich dann lieber in WAW ausgebe. Für alle, die mal einen Wochenendtrip machen und wirklich etwas für ihr Geld bekommen möchten Hilton Warsaw

Das Frühstück war die reinste Katastrophe und für ein Kategorie 7 Hilton, wie in Flyertalk schon richtig angemerkt wurde, eine absolute Frechheit (ich rede hier nun von dem kostenlosen continental breakfast für Golds und Diamonds im
Rotisserie II Giardino Restaurant). Da kommt US mit dem Flugzeugfrühstück ja noch besser weg. Zum Glück bin ich ein Kaffeefreak. Habe mir ein toast mit peanutbutter und ein weiteres mit grape gelly gemacht und drei Kaffee genommen. Unter dem Gesichtspunkt kostenlos konnte man damit gerade so noch leben. Dafür dass dies mit Abstand mein teuerster Aufenthalt war, bin ich grandios enttäuscht. Wenn ich das Hotel zu bewerten hätte: 5!



Gegen 10 h mache mich auf den Weg zum check-out. An der Gold / Diamond Line ist nichts los. Sehr verwunderlich, da heutzutage doch jeder mindestens HHonors Gold VIP ist. Lege meine key card auf den desk, nenne meine Zimmernummer und warte auf die obligatorische Frage, aber sie kommt nicht. Vielleicht sollte ich dem FD agent mal schnell das Hilton Global Operating Manual ausdrucken (das habe ich als PDF immer dabei und das hat schon ganz oft zu dicken Augen geführt) oder ihn auf eine kleine Schulung nach Den Haag, Warschau oder Prag schicken. Der FD agent erkundigt sich stattdessen ob ich meine Rechnung unter der Tür gefunden habe und ob diese so in Ordnung sei. - Yeap! - „OK, then you're all set. Have a great day“. Ich ärgere mich nochmals über das „rausgeworfene Geld“, lasse dann aber alles hinter mir und mache mich los in Richtung Taxi. Die Taxifahrt dauert gut 20 Minuten und kostet satte $23. Durch die Priority Lane zum screening. Es ist nur eine Position offen und die pax stehen bis raus an die Bordkartenkontrolle. Endlich kommt TSA auf die Idee einen weitere Position aufzumachen. Vor mir natürlich wieder Eine die nach „Ärger“ aussieht und so war es dann auch. Aus dem one carry-on und one personal item macht sie ein carry-on, eine Handtasche, eine Art Alditüte, ein Nackenkissen und eine Sporttasche. Ich weiß schon wie es weitergeht! Sie wirft laaaaaaaaaaaaaaaaangsam ihren ganzen Mist auf den Tisch vor dem x-ray. Nachdem die Häfte auf dem Band ist, geht sie in Richtung bodyscanner. Stop! Sie wird zurück geschickt um Sorge dafür zu tragen, dass ihre ganzen Sachen auf dem Band landen. Das funktioniert so schnell natürlich nicht, denn nach den Gesichtern der beiden TSA'lern am Monitor zu urteilen, befindet sich da etwas Unerlaubtes im Gepäck. Das Band wird vor und zurück gefahren, der Krempel nochmal durchleuchtet und dann zur Kontrolle rausgezogen. 100 Jahre später bin dann auch ich durch den bodyscanner und gehe zu meinem Gepäck. Neben mir die nette Damen von eben, vor ihr... Parfüm, Haarspray, Wasserflasche ← natürlich alles über 100 ml Inhalt, irgendein Metallding und die TSA-Frau kramt unter der Anmerkung, dass sie diese Sachen nicht mit in board nehmen darf, munter weitere Sachen aus der Handtasche. Das highlight war dann: „oh, I didn't know that“. Ja, schon klar, gilt ja auch erst fast 10 Jahre! Unglaublich solche Leute. Um 10:45 h sitze ich dann vor meinem gate, heute ganz schön früh! An mir läuft eine First Officer von DL vorbei und setzt sich ans Nachbargate... mmmmh! Vielleicht sollte ich über einen Statusmatch zu Sky Team nachdenken, denn denn auch die safety instructions vor dem Flug sind bei Delta eine oder auch zwei Nummern ansehlicher: Deltalina (für alle die das Video noch nicht kennen sollten, warten bis zu 1:51).


Um 11:15 h kommt meine Maschine am gate an. Mein Sonnenbrand macht sich wieder bemerkbar. Zum Glück habe ich mir dann auch mal wieder den Fussrücken verbrannt. Das verträgt sich ganz wunderbar mit der Schnürung meiner Schuhe! Um 11:35 h kommt die Vorankündigung zum boarding, um 11:45 h beginnt dann das pre-boarding. Kurz darauf sitze ich mit meinem Mr. & Mrs. T wieder auf meinem fast Stammplatz 2A. Nun geht es zum letzten Mal zurück von SJU in Richtung SEA, heute allerdings nur bis PHX. Die First ist ausnahmsweise nur mit 9/12 belegt  und auch in Y sitzt ungefähr in jeder Reihe nur 1 pax. So schön und verrückt das Ganze auch sein mag, nun langt es auch langsam. Eine requali in dieser Form werde ich ganz sicher nicht mehr machen. Sollte alles bleiben wie es ist, werde ich womöglich einen SEA-SJU Umlauf mit einem Weiterflug auf eine oder zwei der umliegenden Inseln machen. Auf dem Monitor hier stehen viele Flüge nach St. Lucia, St. Thomas und ein paar weiter sehr nette Ziele. Aber bevor ich mir über eine evtl. requali Gedanken mache, muss ich erst mal in den Flieger PHL-PHX, um diese Mission erfolgreich hinter mich zu bringen. Das boarding is completed und der anschließende pushback erfolgen viel früher als sonst. Es regnet. Nun stehen wir aber auf dem runway und warten 20 Minuten. Danach take off Richtung PHL. Ich mache es mir ein letztes Mal in meinem B757 Sitz bequem und schlafe ein. Pünktlich zum MIttagessen werde ich wieder wach. Heute gibt es etwas Neues! Grüner Salat, schon wieder ein Shrimpcocktail welchen ich erneut nicht an meine Sitznachbarin losgeworden bin, sowie Nudel mit Gemüse und Hähnchenbrust. Das war sehr lecker. Anschließend, erneute Augenpflege bis ca. 25 Minuten vor der Landung in PHL. Der Sinkflug ist unspecktakulär, kurz darauf setzen wir auf und taxi zum gate. Das mit dem jetway funktioniert heute ausnahmsweise mal. Ankunft war gate A23, der Monitor schickt mich für meinen Anschlussflug zu C23. Das ist 'ne Strecke. Nehem also meine Beine in die Hand und mache mich los in Richtung C. Am gate angekommen, checke ich schnell meine emails und finde die Nachricht von mancman. Ein kurzer Blick auf die Uhr, es ist 16:45 h, er sollte also schon da sein. Ein kurzer Rundumblick am gate und ich finde mancman fast neben mir stehen. Kurze freudige Begrüßung und ein kurzer Plausch, bevor er sich zu seiner SJU connection nach A machen muss. Ich will ihn noch kurz zu SJU updaten aber er kennt sogar das letzte posting in meinem blog. Wir verabreden uns für morgen in SEA.


Mein SEN-Flug wird aufgerufen und ich steige ein. Heute geht es wieder mal mit einem A321 zurück nach PHX. Somit hat sich nun auch das gogoinflight gerechnet. Sitzplatz 2F ist für mich, keine zwei Minuten nachdem ich meine Sachen verstaut habe, bringt mir Patty einen Mr. & Mrs. T. Boarding completed folgt um 18:00 h. F = 11/12. Die heutige Flugzeit soll nur 4:15 h betragen und wurde eben laut FlightAware sogar auf 4:06 h korrigiert. Im Moment bin ich hier




Zum Schluss der runs scheint wohl das Unrundlaufen inbegriffen zu sein. Meinen Flug habe ich zwar nicht verpasst aber 1F fast eine auf die Mütze gegeben. Der Depp hört Musik und singt die ganzen Lieder mit. OK, Hawaiianische Musik mag ich auch aber nicht wenn er sie singt! Dazu trommelt er auf seinen Sitz, nicht mal nur so, nein bestimmt ne halbe Stunde. Wenn 1C nichts gesagt hätte, hätte ich meine guten Manieren auch in der F mal vergessen. Also, ein Problem gerade so vom Tisch und wir landen. Die 130.000 Meilen habe ich voll, meinen SEN in der Tasche. Am Mittwoch sollten die Meilen eigentlich auf meinem M&M Konto sein. Habe mir eben nochmal schnell einen screenshot meines M&M accounts mit meiner FTL Nummer abgespeichert, denn so etwas wie mit meiner Papier-9990-Karte passiert mir nicht wieder!

Deplaning und zum check-in kiosk, um mir meine Bordkarte für morgen zu holen. "Unable to process your request. Please see a ticket agend". Hatten wir ja schon lange nicht mehr. Also ich runter zum ticketing. Greife mir so eine Tante ab und gebe ihr gleich meinen Reisepass und mein letzten Bordingpass (da steht die confirmation number drauf). Die Hält mir das wieder hin und deutet auf das kiosk. Aha, eine ganz Schlaue. Ich sage ihr, das geht nicht. Sie meinte, yes, yes, try it. Ich wiederhole, es geht nicht. Sie fängt an meinen Namen einzutippen. "unable to process...", nun tippt sie die confirmation number ein. Ich sage ihr, "das geht nicht". Das kiosk zeit "unable to process...". Ich kann mir mein: "I told you it's not gonna work" nicht verkneifen. Sie scannt nun meinen boardingpass. Und abermals sage ich ihr die Antwort des kiosks voraus. "unable to prosess...". Nun schaut sie mich an, schaut auf meinen boardingpass, schaut mich an und meint: "you're going to San Juan? You have your boardingpass already". Nein! Ich komme aus SJU und fliege morgen nach SEA. Ich möchte meinen boardingpass nach SEA! Sie: "oh, tomorrow? you have to come back then. You can check in a day before". Nun platzt mir der Kragen. Wa habe ich denn die letzten zwei Wochen jeden Tag gemacht? Ich verlange ihren supervisor. Ihre Antwort war die falscheste der zur Wahl stehenden: "Es wäre keiner da". Ich lege ihr nahe, dann einen suchen zu gehen. Was sie murrend macht. Ca. 10 Minuten später kommt sie mit einer alten Hexe zurück. Als ich die sah, wusste ich gleich wie das enden wird. Sie faucht mich an: "so you wanny check-in for a flight tomorrow?". - "Yes". - "We don't do this here. It has to be the day of departure". - "Aha! What policy is that? Not US's policy" - "It's our policy here, we are not checking you in today, come back tomorrow". Hier war mir schon lange klar, dass ich heute keinen boardingpass sehen werde. Habe innerlich mal durchgeatmet, mir ihren Namen geben lassen und bin dann in Richtung shuttle. Nach 15 Minuten war das immer noch nicht da. Also erneut beim Doubletree angerufen und ein shuttle bestellt. 5 Minuten später sitze ich dann im shuttle Richtung Hotel. Der check-in war wie immer in 2 Minuten fertig, ich hatte meinen room-key und meinen Beutel mit Wasser und snaks. Sachen in die Ecke, schnell unter die Dusche und ab an die Bar. 

Ich versuche mal mein Glück mit einem Caipirinha. Der bartender schaut mich fragend an und ich erkläre ihm was da alles rein soll. "Ohhhhh, I heard of that,  but we don't have the ingredients to do that"... OK, a Bud! Dazu gibt es dann mal zur Abwechslung ein Triple Decker Club mit fries. Nun liege ich auf meinem Bett und checke wieder mal meine täglichen Internetseiten ab.